25 Jahre Frieda Baumann-Stiftung
Im Jahr 1998 wurde die Stiftung aufgrund einer letztwilligen Zuwendung der Glaubensschwester Frieda Baumann sel. aus Lenzburg AG und mit Unterstützung der Neuapostolischen Kirche Schweiz gegründet. Frieda Baumann besuchte zu Lebzeiten mehrmals Indonesien und begegnete vielen Kindern ohne genügende Schulbildung. Als kinderlose Frau wuchs in ihr der Wunsch, diese Not zu lindern, indem sie den Erlös ihres Eigenheims in die Stiftung einbrachte.
Diese persönliche Initiative der Stifterin aus christlicher Nächstenliebe reiht sich ein in die von der Kirche ins Leben gerufenen grösseren, institutionellen Hilfswerke wie NAK-Humanitas in der Schweiz, NAK-Karitativ in Deutschland und NAC SEA Relief Fund in den Philippinen.
Die Neuapostolische Kirche verkündigt das Evangelium Christi und will den Menschen Heil und ewige Gemeinschaft mit Gott zugänglich machen. Als Institution versteht sie sich auch als integrativer Bestandteil der Gesellschaft, übernimmt dabei soziale Verantwortung und fördert im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Gemeinwohl.
Die Frieda Baumann-Stiftung konnte bis heute insgesamt 277 jugendlichen Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche in Indonesien eine über die Grundschule hinausgehende höhere Schulbildung zur Ausübung eines Berufes oder eine akademische Ausbildung finanzieren. Die Aufwendungen für ein Stipendium bewegen sich zwischen USD 3’000 und 7’000, je nach Dauer und Art der Ausbildung. Insgesamt weist die Stiftung eine Erfolgsquote von 95 % auf, gemessen am Anteil der Stipendiaten mit erfolgreichem Abschluss, d.h. fast alle Stipendiaten schliessen ihre Ausbildung mit einem Diplom ab.
Die finanzielle Unterstützung von Auszubildenden zeigt erfahrungsgemäss eine nachhaltige Wirkung. Insbesondere in Entwicklungsländern wie Indonesien schafft Bildung Chancen für die Ausübung eines Berufes und sozialen Aufstieg, was oft aus der Armutsfalle führt.
Zudem sichern gut ausgebildete Schwestern und Brüder die Entwicklung und den Fortbestand der Gemeinden und damit der Kirche. Sie können sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten in das Gemeindeleben einbringen, in der Liebe zum Nächsten und aus Dankbarkeit. Die vielen Dankesschreiben der Studienabsolventinnen und -absolventen, die der Stiftung jährlich zugehen, zeugen von der Zweckmässigkeit der Verwendung der Stiftungsgelder und vom nachhaltigen Nutzen für die Jugendlichen in ihrem persönlichen und kirchlichen Umfeld.
Der in Südostasien wirkende und für Indonesien zuständige Bezirksapostel Edy Isnugroho betont in einer Videobotschaft den Nutzen der Stiftung für die indonesischen Jugendlichen und die Auswirkungen auf die Gemeinden vor Ort.
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